Traditionelles Ju‑Jitsu – Die Kunst der flexiblen Stärke
Traditionelles Ju‑Jitsu ist ein Weg, der Körper, Geist und Charakter formt. Aus den Wurzeln der alten Samurai entstanden, verbindet Ju‑Jitsu effektive Selbstverteidigung mit innerer Haltung, Achtsamkeit und respektvollem Miteinander. Wer diesen Weg betritt, lernt, Kraft nicht mit Kraft zu beantworten, sondern mit Geschmeidigkeit, Klarheit und Präzision.
Ob Würfe, Hebel, Atemi‑Techniken oder Bodenkampf – Ju‑Jitsu bietet ein umfassendes System, das Menschen jeden Alters und jeder körperlichen Voraussetzung stärkt. Doch im Mittelpunkt steht nicht der Kampf, sondern die Entwicklung: Selbstvertrauen, Gelassenheit, Präsenz und die Fähigkeit, Herausforderungen mit Ruhe und Struktur zu begegnen.
Im feudalen Japan bedienten sich die Samurai dieser Kunst, wenn sie ihre Hauptwaffen Katana (Hauptschwert), Wakizashi (Ersatzschwert), Kodachi (Vorform des Wakizashi), Tanto (Dolch) und Yari (Speer) verloren hatten.
Da die Rüstungen (Yoroi) schwer waren, mussten die Ju-Jitsu-Techniken ohne großen zusätzlichen Kraftaufwand auszuführen sein und dem Samurai ermöglichen, schnell wieder in den Besitz einer Waffe zu gelangen.
Heute kann wirklich jeder mit Ju-Jitsu lernen, sich selbst effizient zu verteidigen. Wenn man die Prinzipien des Ju-Jitsu konsequent anwendet, kann das vermeintlich Schwache das Starke besiegen (ju=sanft, jitsu=Technik/Kunst).
Das Ishin Denshin Dojo in der Überlieferung des Traditionellen Ju‑Jitsu
Japanisches Jūjutsu (verschiedene Samurai-Schulen)
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Einführung nach Europa (Ende 19. / Anfang 20. Jh.)
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Frühe deutsche Jiu-Jitsu-Schulen (Erich Rahn u.a.)
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Nachkriegs-Neuaufbau, Vermischung traditioneller und moderner Systeme der Selbstverteidigung
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Mein hochverehrter Sensei
Soke Siegfried Lory, 10. Dan (ab 1960er)
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Systematisierung, Bewahrung und Weitergabe des traditionellen Ju-Jitsu, zuerst durch den Bayrischen Fachverband für Asiatische Kampfsportarten (BFAK), später umbenannt in den Internationalen Fachverband für Asiatische Kampfsportarten (IFAK) und dessen Präsidenten Soke Siegfried Lory, 10. Dan
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Dojos, Lehrer und Schüler in Deutschland und Europa
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Ishin Denshin Dojo Koblenz
Die einzige traditionelle Ju‑Jitsu‑Schule am Rhein
Im historischen Strom der Ju‑Jitsu‑Überlieferung nimmt das Ishin Denshin Dojo Koblenz eine besondere Stellung ein. Während viele moderne Schulen sich auf sportliche Varianten oder Mischformen konzentrieren, bewahrt mein Dojo die klassische Linie des traditionellen Ju‑Jitsu, wie sie in Deutschland vor allem durch meinen Lehrer Soke Siegfried Lory (10. Dan, IFAK) geprägt wurde.
Siegfried Lory ist einer der wichtigsten Bewahrer und Weiterentwickler des traditionellen Ju‑Jitsu in Deutschland.
Er steht in der historischen Linie zwischen den frühen europäischen Jiu‑Jitsu‑Pionieren und der modernen deutschen Budo‑Landschaft.
Sein Verband, der IFAK, ist bis heute ein zentraler Träger dieser Tradition.
In dieser Tradition ist das Ishin Denshin Dojo Koblenz heute die einzige Schule am Rhein, die
- ein vollständig traditionelles Ju‑Jitsu‑Curriculum pflegt
- die Lehrlinie Lory / IFAK authentisch weiterführt
- Ju‑Jitsu nicht als Sport, sondern als Budo‑Kunst mit Etikette, Prinzipien und Tiefgang vermittelt
- zusätzlich die klassischen Schwesterkünste wie Aikido, Goshin‑Jitsu, Ken-Jitsu, Hanbo‑Jitsu, Jo-Jitsu und Bujinkan integriert
- eine pädagogisch klare, traditionelle Didaktik mit moderner Methodik verbindet